Blockadenarbeit: Blockaden lösen mit An’huescón


Persönlichkeitsentwicklung ohne Blockadenarbeit ist unvorstellbar. Unvorstellbar anstrengend. Unvorstellbar künstlich. Von unvorstellbar kurzer Dauer. Unser gesamtes Denken, Fühlen und Handeln wird vorrangig von Blockaden bestimmt – deshalb sollte sie zu lösen die oberste Priorität erhalten, wenn es um deine persönliche und spirituelle Weiterentwicklung geht.

Was sind Blockaden überhaupt?

Wenn du deine Blockaden langfristig und vor allem endgültig lösen und heilen möchtest, solltest du unbedingt vorher begreifen, was das da eigentlich in dir ist, das dir das Leben schwer macht.

Die am weitesten verbreiteten Techniken, die dir versprechen, deine Blockaden zu lösen, sind leider allesamt einseitig bis nutzlos.

Im NLP schwört man darauf, dass man bestimmte Programmierungen im Gehirn einfach überschreiben kann. Reiki und Yoga lösen die Blockaden vorrangig auf der Energetischen Ebene. Und klassisch schulmedizinische Therapieansätze betrachten zwar den Ursprung – allerdings beziehen sie sich immer nur auf dieses eine, das aktuelle Leben.

Das Ergebnis ist dann das gleiche wie in der Geisteswissenschaft auch: Fehlende Interdisziplinarität führt zu eingeschränkten Sichtweisen, und das macht die Ergebnisse leider fragwürdig. Im Falle der Blockaden deshalb fragwürdig, weil sie früher oder später wiederkehren.

Ich dachte früher, dass es “normal” ist, dass Blockaden sich immer und immer wieder bemerkbar machen.

Mit den erlernten Techniken ging es ja nicht nur mir so, sondern auch allen anderen Menschen, die mir begegneten.

Heute weiß ich, dass Blockaden, die wiederkommen, weder gelöst noch geheilt sind. Und dass das nur daran liegt, dass Menschen innerhalb ihres “Fachbereichs” nur selten bereit sind, über den Tellerand hinaus zu blicken.

Aber wie gesagt: In der Wissenschaft ist das Gang und Gäbe – wieso sollte das unter uns Spirituellen anders sein?

Blockaden: Eine Bürde auf 2 Ebenen

Gefühlt handelt es sich bei Blockaden immer erstmal um eine Bürde. Eine furchtbare Last, die einem das Leben schwer macht. Mit ein bisschen Mindsetarbeit lässt sich das schnell verändern, denn tatsächlich steckt in unseren Blockaden vor allem unbegrenztes Potenzial für Wachstum.

Fest steht jedoch: Blockaden manifestieren sich immer auf 2 Ebenen, und genau das ist der Aspekt, der weitgehend ausgelassen wird.

Dabei ist das mit den zwei Ebenen doch eigentlich vollkommen logisch: Während unserer Inkarnation beleben wir mit unserem Energiekörper (=Seele) unseren physischen Körper.

Beide Körper sind durch die Chakren eng miteinander verbunden, und es findet zwischen diesen beiden Ebenen unserer irdischen Existenz ein reger energetischer Austausch statt. Im Gehirn und dem Nervensystem usw. sind das die elektrischen Impulse, die dafür sorgen, dass Informationen weitergeleitet werden.

In unserem Energiekörper sind es Energiefelder oder Energieareale, die einen direkten Einfluss auf unsere Schwingungsfrequenz haben – und mit dem Heben oder Senken unserer Frequenz hebt und senkt sich dann eben auch unsere Laune. Oder unser Gemütszustand.

Die Veränderung unserer feinstofflichen Schwingungsfrequenz (Energiekörper) führt immer auch unweigerlich dazu, dass unser Körper nachzieht.

Das kennst du vielleicht von Portaltagen, wenn dir plötzlich alles superleicht fällt. Oder du extrem schlapp und müde bist. Eine abrupte und sehr starke Hebung oder Senkung unserer Frequenz führt in den meisten Fällen zu unangenehmen Nebenwirkungen, teilweise bis hin zu Kopfschmerzen, Erbrechen und Durchfall.

Das zeigt ziemlich deutlich den Zusammenhang zwischen unserem energetischen und unserem physischen Körper. Oder genauer gesagt ist es eher ein Zusammenspiel, denn das eine wirkt sich IMMER und ausnahmslos auch auf das andere aus.

Wir alle wissen, dass Gefühlszustände körperliche Begleiterscheinungen hervorrufen. Trauer führt zu Appetitlosigkeit. Eine Depression zu Müdigkeit. Und wenn wir verliebt sind ist einfach alles super. Und noch vieles mehr.

Ist es da eine Überraschung, dass auch unsere Blockaden eben NICHT NUR auf der einen ODER der anderen Ebene wirken?

Bei diesem steten Miteinander von Körper und Geist, das rund um die Uhr stattfindet, ist es nur naheliegend, dass Programmierungen im Gehirn sich auch in unserem Energiekörper niederschlagen.

Und umgekehrt ist es fast noch wichtiger: Alle Blockaden, die wir in unserem Energiekörper mit uns herumtragen, manifestieren sich über kurz oder lang als handfeste Programmierungen in unserem Gehirn.

Schicksalhaft und hausgemacht

Diese Programmierungen im Gehirn entscheiden darüber, wer wir sind.

Diese Programmierungen entscheiden, wie wir denken, fühlen und handeln – und genau das ist es doch, was uns ausmacht, oder nicht?

Das bedeutet eben auch, dass es unsere BLOCKADEN sind, die darüber bestimmen, wer wir sind.

Oder eigentlich nicht wirklich wer wir sind, denn das ist ja in unserer Seele angelegt (übrigens auch energetisch, durch all die Erfahrungen). Aber die BLOCKADEN entscheiden, wie wir uns entscheiden. Und wie wir fühlen. Wie wir handeln, wie wir denken, wie wir was worüber denken und warum wir dieses tun und jenes lassen.

Warum? Na ganz einfach: All diese Entscheidungen und Gefühlszustände werden von unserem Gehirn gesteuert, solange wir uns in dieser menschlichen Inkarnation befinden.

Glaubten die Menschen (oder besser gesagt WIR Menschen) früher daran, dass irgendwelche Götter über unsere Schicksale bestimmen, waren es in Wahrheit immer unsere Blockaden in Form von Denk-, Fühl-, und Verhaltensmustern, die in unseren Gehirnen abgespeichert waren.

Und das ist heute noch genau so.

Unser Schicksal ist also irgendwie vorherbestimmt. Durch unsere Blockaden. Durch die Muster in unserem Gehirn.

Das fast schon Ironische daran: All der Käse, der Nonsens, der Unsinn und der Bullshit, den wir heute “Blockaden” oder “Glaubensätze” nennen, ist hausgemacht.

Echt jetzt. Das haben wir uns alles selbst eingebrockt.

Weil wir irgendwann in der Geschichte angefangen haben, Gefühle nicht mehr zuzulassen, sondern zu unterdrücken.

Um zu Überleben.

Dabei sind es doch Gefühle und Erfahrungen, wegen denen wir überhaupt hier sind.

Blockaden = nicht gelebte Gefühle

Ich habe mich oft gefragt, wie wir Menschen überhaupt auf die Idee gekommen sind, dass es hilfreich sein könnte, seine Gefühle zu unterdrücken.

Ich glaube nämlich nicht, dass es Instinkt ist. Babys unterdrücken ihre Gefühle nicht, und Kleinkinder lernen das Unterdrücken ihrer Gefühle, um sich in das heute bestehende Gesellschaftsgefüge einzupassen (ja, leider).

Und ich habe auch noch nie ein Tier gesehen, das seine Gefühle unterdrückt hätte.

Das muss also irgendwas sein, was so eigentlich ursprünglich mal nicht in uns verankert war, aber trotzdem seinen Weg ins kollektive Bewusstsein gefunden hat.

Meine Theorie dazu: Schuld ist die arbeitsteilige Gesellschaft.

Irgendwann in der menschlichen Evolution kamen wir an den Punkt, an dem Menschen angefangen haben, sich hinsichtlich ihrer Fähigkeiten zu spezialisieren. Und damit begaben sie sich in eine gegenseitige Abhängigkeit.

Wäre ein erwachsener Mann oder auch eine Frau noch 4 oder 5 Generationen vorher dazu in der Lage gewesen, sich im Fall eines Konfkliktes auch eigenständig zu versorgen, verlor sich die Fähigkeit, sich komplett autark und unabhängig zu versorgen und damit das eigene Überleben selbstständig und selbstbestimmt zu sichern.

Als Teil einer Gemeinschaft trug seid der Arbeitsteilung jeder Mann und jede Frau seinen Teil zum Gemeinwohl bei. Man versorgte sich gegenseitig mit allem Lebensnotwendigen, und eine Art Tauschhandel konnte entstehen.

Ein Nebeneffekt waren dann Hierarchien, die sich durch die Jahrhunderte auf den unterschiedlichen Kontinenten in unterschiedliche Systeme entwickelten (so unterscheidet sich beispielsweise das europäische Feudalsystem grundlegend von den Gesellschaftsgefügen im asiatischen Raum).

Im Falle eines Konfliktes konnte der lebensbedrohliche Ausschluss aus der Gruppe drohen. Deshalb lernten Menschen, sich unterzuordnen – selbst dann, wenn es gegen all ihre anderen Bedürfnisse ging. Sicherheit und Schutz hatten eindeutig Vorrang.

Sprich: Wir lernten, unsere Gefühle zu unterdrücken, um unser Überleben zu sichern.

Damit kommen wir zur ursprünglichen Frage zurück: Was sind “BLOCKADEN” überhaupt?

Kurz zusammengefasst: Blockaden sind unterdrückte und/oder nicht gelebte Gefühle und/oder Erfahrungen. Traumatische Erfahrungen wurden dabei entweder aus einem Überlebenstrieb heraus unterdrückt. Oder im Falle des Todes durch ein traumatisches Erlebnis konnten die Gefühle nicht mehr in vollem Umfang gelebt werden, weil der physische Körper seine Funktionsfähigkeit eingestellt hat.

Kleine Momente mit großer Wirkung

Im Grunde sind Blockaden Erinnerungen, die in unserem Energiekörper auch über den Tod hinaus bestehen.

Blockaden sind FAST IMMER unterdrückte Gefühle und Erfahrungen, die wir in unseren früheren Leben “gesammelt” haben.

Zwar sind diese Erinnerungen für uns i.d.R. (erstmal) nicht aktiv abrufbar. Dennoch bestimmen sie als Erfahrungswerte, Richtlinien und nicht zuletzt Programmierungen im Gehirn, wie wir uns in Situationen verhalten.

Und mit “Situationen” meine ich unser ganzes Leben.

Meine unterbewussten Erinnerungen an den Schrecken während meiner eigenen Verbrennung haben beispielsweise lange verhindert, dass ich mich vollkommen klar und authentisch zeige – mit all dem krassen Scheiß, den ich so in meinem Alltag erlebe.

Die Tatsache, dass ich noch nie ein Kind lebend zur Welt gebracht habe, macht mich heute zur Helikoptermami (obwohl ich da wirklich täglich über mich hinaus wachse).

Und am Anfang meiner Beziehung mit Tobias hatte ich echt ein bisschen mit blanker Panik und unerklärlicher Eifersucht zu kämpfen – er hatte mich rund 400 Jahre zuvor hochschwanger sitzen lassen, und das Kind und ich überlebten die Geburt nicht.

Aber natürlich stammen nicht alle Blockaden ausschließlich aus früheren Leben. Der Missbrauch durch meinen Vater von meinem 3. bis zu meinem 8. Lebensjahr hat dazu geführt, dass ich 33 Jahre lang fast gar nichts gefühlt habe. Also nie so richtig. Ich war ferngesteuert und fremdbestimmt, hatte ständig ein schlechtes Gewissen und habe mich regelrecht zerissen, um es allen recht zu machen.

Lebensqualität? Pustekuchen.

Zum Glück muss das aber nicht so bleiben.

Einer der wichtigsten Aspekte meiner spirituellen Arbeit ist tatsächlich die Arbeit an mir selbst. Weil ich weiß, dass ich anderen Menschen viel besser helfen kann, wenn ich wirklich ICH bin.

Fortlaufende Persönlichkeitsentwicklung gehört auch zu den 7 Prinzipien von An’huescón nach denen ich lebe.

Ich habe gelernt, dass es da einen tiefgehenden und universell wirksamen Zusammenhang zwischen meinem Wachstum und meiner Fähigkeit zu manifestieren gibt: Je weniger Blockaden mich in meiner Denk-, Fühl- und Verhaltensweise einschränken, umso freier bin ich, wirklich all das zu tun, was ich tun will.

Und umso freier bin ich, die Frau zu sein, die ich sein will.

Nämlich die, die ich wirklich bin.

Zwiebelschichten

So merkwürdig es klingen mag: Am Anfang unserer jeweils individuellen spirituellen Reise ist niemand von uns wirklich er oder sie selbst.

Wir sind ein merkwürdiges, verworrenes, verwaschenes Konstrukt aus Seelenessenz ganz tief in unserem Inneren und jeder Menge Muster und Gedöns, durch die wir irgendwie gut angepasst vor uns hin existieren können.

Aber das ist ja nicht das, was wir wirklich sind.

Was wir SIND, in unserem Kern, das ist unsere Seele. Unsere Seele, die sich durch eine vielzahl an Erfahrungen weiterentwickelt hat.

Diese Erfahrungen waren niemals gut und niemals schlecht. Eigentlich waren sie nur.

Bewertungsmechanismen kamen erst viel später dazu.

Niemand von uns ist wirklich er oder sie selbst. Vermutlich nicht mal dann, wenn wir unsere physische Hülle ablegen. Weil da einfach noch sehr viel mehr zu tun ist. Weil wir so viel mit uns herumtragen, das noch angeschaut werden will.

Seit den Jahrhunderten oder Jahrtausenden deiner und meiner menschlichen Existenz als immer wieder inkarnierende menschliche Seele, haben sich unzählige Blockaden wie Zwiebelschichten um unseren Energiekörper gelegt.

Heute sind diese Zwiebelschichten ein fester Teil von uns, ob wir das wollen oder nicht.

Diese Zwiebelschichten, diese Blockaden, das sind Angst, Wut, Eifersucht, Zweifel, Selbsthass und jede weitere negative Emotion, die du dann und wann empfindest.

Ja, einfach alles, was ein negatives Gefühl in dir auslöst, geht zurück auf eine dieser Zwiebelschichten, die durch irgendein Ereignis in irgendeinem deiner früheren Leben entstand.

Immer dann, wenn dir irgendetwas sauer aufstößt oder du auch nur den kleinsten Moment nicht glücklich bist, geht das in seinem Kern auf die Angst zurück, diese oder jene Erfahrung noch einmal machen zu müssen.

Alles, was sich nicht gut anfühlt, basiert auf Angst.

Ausnahmslos und immer.

Denn im Kern da sind wir die reine Liebe. Und alles, was in uns nicht Liebe ist, ist eigentlich kein Teil von uns.

Das heißt jetzt aber bitte nicht, dass du dich ohne nachzudenken nur noch auf das positive in deinem Leben konzentrieren sollst, so wie es unsinnigerweise von so vielen Manifestationscoaches propagiert wird.

Ganz im Gegenteil.

Sieh’ hin und heile

Was zählt ist nur, dass du ein Bewusstsein für diesen Umstand schaffst. Weil es dein Leben so wahnsinnig erleichtert.

Um beim Beispiel Tobias zu bleiben: Ich habe mir da irgendwann die entscheidenden 2 Fragen gestellt: Was macht das mit mir – und warum?

So konnte ich all die Ängste auflösen, die da waren. Denn ja, ich hatte panische Angst, dass er mich schon wieder für eine reiche Erbin sitzen lässt.

Diese Angst war zwar irrational, aber nicht unbegründet (immerhin hatte ich diese Erfahrung ja schonmal gemacht). Und als ich sie angeschaut habe und in die Heilung gegangen bin, hat das einfach alles verändert.

Ich habe mich verändert. Und auch die Energie innerhalb unserer Beziehung.

Wir haben danach ein ganz anderes Level erreicht.

Das Schöne ist ja: Alle Erfahrungen – wenn wir sie denn voll auskosten – müssen wir nur ein einziges Mal machen. Dann können wir ein Häkchen dahinter setzen und können zur nächsten Lektion gehen.

(Merke: Wenn dir etwas wieder und wieder und wieder passiert, dann nur, weil du noch nicht in die Heilung gegangen bist. Vermutlich hast du da nur immer weiter irgendwas unterdrückt)

Es lohnt sich also wirklich, deine Wahrnehmung bezüglich deiner Blockaden zu schärfen und dich hier und dort auch mal an die Arbeit zu machen. Ohne Blockaden lebt es sich einfach viel freier und unbeschwerter und glücklicher.

Ohne Blockaden – ohne diese eine Zwiebelschicht, die du da jeweils auflöst – bist du dann eben doch wieder mehr du selbst. Dein wahres Selbst. Die Essenz deiner Seele.

Und damit kommst du dann auch deiner Bestimmung wieder ein ganzes Stück näher…

Gefühle, Erkenntnisse, Vergebung

Ich hatte eingangs geschrieben, dass unsere Blockaden eigentlich weniger eine Last sind als vielmehr Chancen und brachliegendes Potenzial.

Und der beste Tipp, den ich dir in diesem Artikel geben kann, lautet: Verändere dein Blockaden-Mindset. Wenn du Blockaden nämlich nicht mehr als etwas “böses” siehst, gegen das du “kämpfen” musst, verlieren sie ihre wahre Macht.

Mach sie für dich zu deinem ganz persönlichen Zeigefinger, der dir immer wieder etwas zeigt, was du noch nicht gefühlt hast.

Also zumindest nicht richtig. Nicht zu Gänze. Nicht so, wie du es dir vor deiner Inkarnation auf die Fahne geschrieben hattes. Denn das ist der Grund, warum wir diese ebenso lästigen wie hilfreichen Blockaden von Inkarnation zu Inkarnation mit uns herumtragen:

Wir hatten uns eine Aufgabe ausgesucht, mit der wir inkarniert sind. Das ist unser Seelenplan.

Als Menschen vergessen wir das dann wieder, und wenn es hart auf hart kommt, unterdrücken wir die Gefühle in Momenten voller Leid und Schmerz.

Ich mein, klar: Wer leidet schon gerne? Die Jungen Autoren des frühen 20. Jahrhunderts, die liebend gern dem Weltschmerz huldigten, vielleicht. Aber wir anderen?

Eher nicht so. Wir stehen nicht auf Schmerz.

Und noch dazu machen wir dann besonders heutzutage den riesengroßen Fehler, “lernen” mit “unterdrücken” gleichzusetzen.

Wir rutschen beispielsweise von einer miesen Beziehung in die nächste. Und wir “lernen” dabei vermeintlich, wie wir unser Herz noch besser schützen können, indem wir noch weniger vertrauen. Und noch abgefuckter werden. Noch stumpfer. Und gefühlskälter.

Das Ding ist: Das ist es gar nicht, was wir lernen sollen. Oder genauer gesagt DÜRFEN. Und bis wir das wirklich kapiert haben, wird uns in unserem Leben ein Arschloch nach dem anderen begegnen, das uns wie Scheiße behandelt.

Aber worum geht es dann genau?

Dass wir “lernen” mit “besser machen” gleichsetzen, ist natürlich dem geschuldet, wie wir lernen. Trial and Error eben. Und hinterher können wir sagen “Versuch macht klug”.

Zu blöd nur, dass das wirklich so gar nichts mit dem “Lernen” zu tun hat, weshalb wir hier sind.

Ich mein, klar: Wir sind hier um zu lernen. Gar keine Frage. Aber was genau lernen wir denn?

Wir dürfen lernen, wie sich Dinge anfühlen.

Wir dürfen lernen, zu FÜHLEN.

Das allein ist der Grund unserer Existenz.

Wenn es darum geht, dass wir glücklich sind, fällt uns das auch alles superleicht. Natürlich. Wenn’s uns gut geht, dann wollen wir natürlich nichts verändern.

Wir nehmen es einfach so an und sind dankbar für die Erfahrung.

Leider klappt das mittlerweile eben nicht mehr von allein – und hier greift eben meine Theorie in Sachen Evolution.

Positive Gefühle lassen wir zu. Negative Gefühle und Erfahrungen unterdrücken wir aus einem Überlebensinstinkt heraus.

Und das wirklich unglaublich erfolgreich. Wusstest du, dass wir Menschen dazu in der Lage sind, ganze JAHRE und Lebensabschnitte zu vergessen, wenn sie mit traumatischen Erfahrungen zusammenhängen?

Hab ich am eigenen Leib erfahren. Und das war wirklich erstaunlich: Bis ich 33 Jahre alt war hatte ich fast sämtliche Erinnerungen unterdrückt, die vor meinem 8. Lebensjahr stattfanden. Besonders die vom Missbrauch.

Ja, es ist wirklich erstaunlich, zu was der menschliche Geist in der Lage ist.

Auch, wenn das hinsichtlich unserer negativen Erfahrungen dann eben doch wieder blöd ist, weil wir dadurch nur noch mehr Blockaden ansammeln, statt einfach nur zu fühlen.

Fühlen führt zu Heilung

Wenn wir es dann aber schaffen, zu fühlen…ja dann verändert sich alles.

Wenn wir den bislang unterdrückten Gefühlen Raum geben, dann erfüllen wir einen teils jahrhundertealten Seelenplan.

Und falls du dich das fragen solltest: Nein, das ist kein Spaß. Das ist schmerzhaft und Scheiße und durchrüttelnd und alles andere als ein zuckerschlecken.

Aber es ist eben auch im wahrsten Sinne des Wortes befreiend.

Wenn wir zulassen, dass wir FÜHLEN, was wir über die Jahrhunderte hinweg als unterdrückte Emotion mit uns herumgetragen haben, befreien wir uns damit selbst.

Und wenn wir dann noch mit dem richtigen Mindset an die Sache rangehen, dann erhöhen wir unsere Schwingungsfrequenz, weil sich die Blockade aus unserem Energiekörper löst.

Wir verlassen in diesem Moment die Opferrolle und nehmen die Erfahrung als das an, was sie in Wirklichkeit immer war: Eine Erfahrung, die unsere Seele machen wollte.

Wenn wir das tun, dann können wir dem Täter gegenüber aufrichtige Dankbarkeit empfinden – denn er oder sie hat uns dabei geholfen, unseren Seelenplan zu erfüllen.

Eines der 7 Prinzipien von An’huescón lautet: ALLES, WAS GESCHIEHT, GESCHIEHT FÜR DICH, NICHT GEGEN DICH.

Das bedeutet: WAS auch immer WER auch immer dir angetan hat – es geschah, weil es geschehen sollte.

Und vermeintliche Täter, egal wie grauenhaft ihre Tat auch war, handeln IMMER aus bedingungsloser Liebe heraus.

Das Opfer der Täter

Jeder Täter – und wir alle waren übrigens schonmal in der Täterrolle – handelt aus der bedingungslosen Liebe heraus.

Ich weiß, das ist jetzt wirklich krasser Scheiß.

Und es ist starker Tobak.

Deshalb rate ich dir an dieser Stelle: Lies einfach weiter, selbst dann wenn du spürst, dass Ärger in dir aufsteigt.

Wie du ja jetzt schon gelernt hast, ist dieses negative Gefühl eine Blockade, eine Angst. Und diese Angst ist begründet auf einem deiner früheren Leben. Sie wird jetzt gerade von mir getriggert. Und das ist genau richtig.

Auch, wenn es sich nicht richtig anfühlt.

Egal, wie grauenhaft eine Tat ist, die ein Täter begangen hat: Er hat sie aus Liebe zum Opfer getan.

Ich weiß, das liest sich erstmal absurd. Immerhin haben ihn oder sie Lust oder Habgier oder irgendein anderer niederer Instinkt dazu getrieben.

Um wirklich verstehen zu können, wie groß das Opfer ist, das jeder Täter dieser Welt während seiner Inkarnation bringt, müssen wir uns den Moment VOR der Inkarnation anschauen.

Es geht dabei nämlich um Seelenabsprachen.

Wir alle wollen als Seele bestimmte Erfahrungen machen. Und in der Regel machen wir diese Erfahrungen zu unterschiedlichen Zeiten unserer seelischen, menschlichen Existenz.

Mit einer oder zwei handvoll Seelen sind wir dabei ganz besonders eng verbunden: Mit ihnen haben wir schon viele Erfahrungen gemeinsam gesammelt.

Damit meine ich nicht nur Dualseelen. Auch meine Tochter Sophia ist mir häufig begegnet. Eine der einschneidensten Erfahrungen war unser Krieg gegeneinander, als wir beide im 12. Jahrhundert kleine Rittersitze verwalteten. Noch heute geht’s da bei uns manchmal ganz schön rund…

Wir sprechen uns ab, wer welche Erfahrung sammeln möchte, und wie das ganze in Konstellation miteinander funktionieren kann.

Ich weiß zum Beispiel, dass ich meinem Vater erlaubt habe, mich für SEINE Tätererfahrung zu “benutzen”. Deshalb konnte ich das Trauma letztlich relativ leicht und ziemlich schnell bewältigen.

Bei meiner Schwester war es anders. Für sie stand die Opfererfahrung mit Mittelpunkt, weshalb sie schwer an dieser Aufgabe trägt. Bis heute.

So oder so: Wir drei haben uns zusammen getan, um miteinander Erfahrungen zu sammeln.

Und damit mein Vater so werden konnte, wie es seinem Seelenplan als Täter entsprach, musste er ein großes Opfer bringen.

Denn das, was die meisten Täter durchlaufen, damit sie werden, wer sie später sind – all diese oft grauenhaften und ebenfallst zutiefst traumatisierenden Erfahrungen nehmen sie auf sich, damit DU deine Opfererfahrung machen kannst.

Im Falle meines Vaters war es eine von Entbehrungen geprägte, lieblose Kindheit und ein Aufwachsen in einem katholischen Internat. Dort wurde er von den Mönchen dann selbst sexuell missbraucht, damit er diese pädophilen Neigungen entwickeln konnte.

Das war sein Opfer.

Oder zumindest ein Teil davon, denn natürlich war Pädophilie auch in seinem Seelenplan vorgesehen.

Mir hat er damit ein großes Geschenk gemacht, denn durch die Aufarbeitung des Traumas habe ich unfassbar viel gelernt. Und die Selbstheilungs- und Vergebungsprozesse darf ich heute mit dir teilen.

Dafür bin ich unfassbar dankbar.

DANKBARKEIT!

Wenn du es schaffst, dein Mindset, deine Weltanschauung dahingehend zu verändern, dass du nicht mehr den Moment der Tat und die damit einhergehende Ungerechtigkeit in den Mittelpunkt stellst, dann wird das deinen Horizont enorm erweitern.

Wenn du das verinnerlichst und als deine Wahrheit annimmst, dann verändert das dein Bewusstsein, und deine Wahrnehmung von Opferrolle und Täterschaft.

Erst, wenn wir einen großen Schritt zurücktreten und das große Ganze betrachten können, gelingt es uns, aus dieser überholten Auge-um-Auge Mentalität auszubrechen.

Denn es geht nicht um vermeintliche Gerechtigkeit, oder Augen, die für andere Augen ausgestochen werden.

Es geht immer nur um uns. Um unsere Seele und den Plan. Es geht darum, dass wir FÜHLEN.

Sobald dir das klar geworden ist, ganz tief in deiner Seele, wird es dir gelingen, aufrichtige Dankbarkeit zu empfinden.

Und dann…ja dann geschieht ein kleines Wunder.

Das, was gerade noch eine Blockade war, wird in Liebe transformiert. Die Frequenz wird plötzlich so rein und so hochschwingend, dass sich dieses energetische Areal aus unserem Energiekörper herauslöst und zur Quelle zurückkehrt.

DAS ist der Moment, in dem sich die Blockade dauerhaft und für immer gelöst hat.

Und du wirst dich wortwörtlich erleichtert fühlen, wenn es geschehen ist.

Das macht die Blockadenarbeit nicht nur wichtig und wertvoll.

Sie ist LEBENSVERÄNDERND

Auflösung in 4 Schritten

Aber wie genau machen wir das jetzt nochmal?

Als erstes stellen wir fest “Oh, okay. Da ist wohl ne Blockade.” Und zwar absolut immer dann, wenn dir irgendwas auch nur sauer aufstößt.

Du entscheidest dann, ob es sich lohnt, da hin zu schauen. Wir wollen ja mal nicht päpstlicher sein, als der Papst:

Selbstoptimierung in allen Ehren, und ich bin da echt die erste die ruft: “go! go! go!”

Aber wir müssen uns auch nicht selbst das Leben schwer machen. Wenn da irgendwas ist, dass dich für den Rest deines Lebens nicht weiter tangiert, dann kannst du es ruhig so stehen lassen.

Wenn du aber merkst, dass da eine Art Muster hinter steckt, dass dir dein Leben vielleicht eben doch schwer macht, dann stelle dir die wichtigen 2 Fragen: “Was macht das mit mir – und warum?”

Hier ist es jetzt hilfreich, wenn du in der Akasha Chronik lesen kannst, um deine früheren Leben zu channeln. Einfach, weil es mehr als wahrscheinlich ist, dass was immer dir da quer sitzt, dir eben schon ziemlich lange quer sitzt.

An’huescón ist dabei deine ultimative Abkürzung zu erfolgreichen Channelings, da dir die Symbole die Kommunikation mit der feinstofflichen Ebene deutlich erleichtern.

Wichtig ist: Du musst zum Ursprung des Triggerst vordringen. Sprich: Welche Erfahrung hast du mal irgendwann gemacht, die sich hier wiederfindet – und vor der du Angst hast, sie nochmal durchleben zu müssen (obwohl du sie ja eigentlich noch gar nicht so richtig durchlebt hast).

Dann gehe in die Annahme und ins Fühlen.

Lass einfach die Gefühle zu.

Und damit meine ich nicht: Lasse sie an anderen aus. Das wäre wieder eine Form der Kompensation.

Es geht darum, dass du sie fühlst, die Gefühle, das Leid und den Schmerz. Am Besten, du ziehst dich dazu zurück.

Und keine Sorge: Es ist weder so heftig, wie es in der ursprünglichen Inkarnation mal gewesen wäre, noch dauert es so lange.

Mach dich aber besonders am Anfang darauf gefasst, dass es ziemlich unangenehm wird.

Und dann: Finde deinen Weg in Akzeptanz und Dankbarkeit. Wie eben weiter oben beschrieben hilft es hier ganz besonders, wenn du dein Mindset über Täterschaft und Opferrolle überarbeitest.

Über die Dankbarkeit gelangst du dann in die Liebe – und über die Liebe in die Heilung.

der ganze Prozess kann übrigens ein paar Tage dauern, du solltest dich also unbeding ein wenig gedulden.

Es geht ab dem Punkt “Erkenntnis generieren” übrigens auch nicht mehr darum, dass du aktiv etwas machst.

Sobald du in das frühere Leben rein gehst und verstehst, werden da bestimmte Prozesse in Gang gesetzt, die fast von allein ablaufen.

Und hinterher, wenn du mit allem durch bist, wirst du dich verändert haben.

Du hast dann einen (von vielen) Transformationsprozess abgeschlossen und darfst dich dann erstmal in dein neues Ich mit deinem erweiterten Bewusstsein einleben.

Das solltest du unbedingt feiern und genießen!

Hüte dich vor der Ungeduld!

Du solltest unbedingt darauf achten, die Dinge und Abläufe nicht beschleunigen zu wollen.

Du kannst nicht “auf Knopfdruck” jemandem Vergeben. Das sind Dinge, die erst tief in dir drin heilen müssen, bevor du aufrichtige Vergebung verspürst.

Ich verstehe dich ja: Da ist diese monströse Blockade, und du bist kurz davor sie endlich los zu werden. Die Freiheit ist zum Greifen nah!

Gib dir bitte trotzdem selbst die Zeit, die DU dafür brauchst.

Lass es sacken. Atme durch. Gönn dir Ruhe.

Nutze die An’huescón Symbole, um für mehr Wohlbefinden zu sorgen, indem du sie in deinen Energiekörper legst (eine Einführung in die Symbole findest du übrigens hier im kostenlosen Workbook).

Erinnerungsarbeit

Die Verhaltensmuster, die durch unsere Blockaden ausgelöst werden, beschränken sich in der Regel leider nicht auf einen einzigen Moment unseres Lebens.

Es sind MUSTER, und diese Muster ziehen sich teilweise durch ganze Lebensabschnitte.

Das Ergebnis: Du hast die Blockaden zwar erfolgreich aufgelöst. Du hast verstanden, warum du dich auf diese oder jene Weise verhalten hast. Und du konntest dir auch selbst vergeben – immerhin konntest du ja nix dafür.

Trotzdem wirst du von Scham erfüllt, wenn du daran zurückdenkst, wie du dich hier oder dort verhalten hast.

Zur Nachbearbeitung genau dieser Momente habe ich uns die An’huescón Technik der Erinnerungsarbeit zurückgebracht.

Mit dieser einfachen aber unglaublich kraftvollen Technik können wir unsere Erinnerungen verändern und dadurch unsere Schwingungsfrequenz noch weiter erhöhen.

Ich bin ganz besonders dankbar dafür, denn ich konnte so ganz ganz viele unschöne Momente zwischen mir und Sophia bereinigen.

Die Besonderheit: Anders als im NLP werden nicht einfach vorhandene Programmierungen überschrieben. Wir arbeiten auf einer energetischen Ebene, die alle Partizipienten der jeweiligen Situation mit einbezieht.

Wir heilen da also nicht nur ein komisches Gefühl in uns, sondern auch in allen anderen Menschen, denen wir durch unser Verhalten vielleicht weh getan haben.

So haben die einmal aufgelösten und in Liebe transformierten Blockaden überhaupt gar keinen Einfluss mehr auf unser Leben.

Wir werden glücklich, frei und selbstbestimmt und können uns unsere eigene, atemberaubende Wirklichkeit erschaffen.

Was hast du mitgenommen?

Ich danke dir für dein Vertrauen, und vor allem auch für deine Zeit.

Dieser Artikel hier gehört definitv zu den längsten, die ich je geschrieben habe. Aber ich habe das Gefühl, alles das musste gesagt (bzw. aufgeschrieben) werden.

Und vielleicht konnte ich ja gerade dir auf besondere Weise damit weiterhelfen?

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Über Jasmin Volck

Heyyy ich bin Jasmin! Ich bin Medium, "The Secret" Revolutionärin und ich habe uns die atlantischen Energiesymbole zurückgebracht. Ich zeige dir, wie du die Symbole einsetzt, um deine medialen Fähigkeiten zu verstärken und durch Heilung, Liebe und Vergebung dein unglaublich tolles, wundervoll machtvolles Potenzial zu entfalten. Für Schöpferkraft & Wunscherfüllung, Akasha Channelings & Jenseitskontakte, Heilung & Selbstheilung, Mindset & Motivation

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