Manifestieren: 3 Tipps, um leichter den Fokus zu halten

Manifestieren: 3 Tipps, um leichter den Fokus zu halten

Jasmin, wie schaffe ich es, beim Manifestieren den Fokus zu halten?” ist eine Frage, die mich ziemlich oft erreicht. Ich schätze, sie ist irgendwann für JEDEN relevant (ja, auch ich habe mir diese Frage oft verzweifelt gestellt), und vielleicht bist du ja gerade JETZT an dem Punkt an dem du dich fragst: WIE ZUM GEIER SOLL DAS GEHEN MIT DIESEM VERDAMMTEN FOKUS?!

Ich teile mit dir meine 3 besten Tipps, mit denen du nicht nur leichter deinen Fokus hältst, sondern auch schneller deine Wünsche manifestierst.

Tipp #1: Leg deinen Fokus NICHT auf das, was du "willst"!

Ich stand vor Jahren auch mal vor dieser Fokus-Frage. Ich wollte unbedingt Geld manifestieren – immerhin war ich frisch getrennt, studierte noch, hatte 2 Jobs und grad angefangen mich selbstständig zu machen.

Ich wollte auf eigenen Beinen stehen, meine Tochter Sophia selbst versorgen können, unabhängig sein, eine eigene Wohnung finden.

Ich war wütend, frustriert und verzweifelt, und ich hatte keine Ahnung, wie das mit dem manifestieren überhaupt funktionieren sollte.

“Du musst in einer hohen Energie schwingen”, “Du musst affirmieren”, “Du musst das Geld zu dir einladen” waren die Tipps, die mir überall begegneten. Das Buch und den Film “The Secret” konnte ich zu dem Zeitpunkt fast auswendig aufsachen…und doch wollte es nicht klappen.

Und für mich war klar: Es lag am Fokus. Wie sollte ich Geld in mein Leben ziehen, wenn ich mich den ganzen Tag mit irgendwas anderem beschäftigte? Wenn ich mir Gedanken übers Kochen machte? Oder darüber, was ich am Nachmittag mit Sophia unternehmen könnte? Wenn wir mit unseren Gedanken unsere Realität manifestieren MUSSTE ich mich auf das Geld fokussieren.

Weißt du, was ich gemacht habe?

“Ich liebe Geld, und das Geld liebt mich” und “Geld fließt unablässig zu mir” wurden meine zwei Mantras, die ich wie besessen die ganze Zeit vor mir her sagte. Egal ob ich Kartoffeln schälte, mit der U-Bahn fuhr oder Sophia im Kinderwagen vor mir her schob.

“Ich liebe Geld, und das Geld liebt mich” – davon wurden meine Gedanken beherrscht.

Oder genauer gesagt: Damit versuchte ich, meine Gedanken zu beherrschen.

Und weißt du, was es gebracht hat?

NICHTS.

Weißt du, wann ich angefangen habe, Geld zu manifestieren? Als ich angefangen habe meiner Berufung zu folgen. Und immerhin kamen da in 9 Monaten 50.000€ bei rum.

Deshalb lege deinen Fokus NICHT auf das, was du “willst”. (Die Anführungszeichen sollen dich übrigens darauf vorbereiten, dass du das, was du glaubst zu wollen, eigentlich gar nicht primär willst 😉 ).

Tipp #2: Fokussiere dich auf das, was größer ist als Du!

Klar habe ich mir damals dringend Geld gewünscht. Ich hatte pläne. Ich war unglücklich. Und Geld schien mir das Mittel der Wahl zu sein, um glücklich zu werden.

Ich fühlte mich gefangen in einer Wohnung, die nicht meine war. Soziale Ansprüche fielen bei mir weg. Ich war genervt von diesem Mann der auch in meinem Lebensraum war (heute übrigens einer meiner besten Freunde).

Und ich wollte…glücklich sein.

Ja, DAS war es, was ich wollte.

Immerhin hatte ich grad schmerzvoll mein Missbrauchstrauma aufgearbeitet (noch nicht geheilt!), und die Trennung war für mich ein weiterer, riesiger Schritt in Sachen Selbstverwirklichung.

Ich wollte glücklich sein. Und das Geld schien mir das Mittel zum Zweck.

Umso größer war da natürlich meine Verzweiflung, als das mit dem Geld manifestieren einfach nicht funktionieren wollte. Wie sollte ich es je schaffen, glücklich zu werden, wenn mir der Schlüssel dazu verwehrt blieb?

Irgendwann, und ich kann dir heute gar nicht mehr sagen warum, entschied ich, dass ich mich NICHT MEHR aufs Geld fokussierte. Ich hatte das Gefühl, das baute zu viel Druck auf. Und wer arbeitet schon gern unter Druck?

Stattdessen legte ich meinen Fokus auf die Menschen, denen ich helfen wollte – und plötzlich kam der Stein ins rollen.

Zugegeben: Es war ein sehr kleiner Stein, und eigentlich kullerte er mehr ziellos vor sich hin.

Es kamen zwar Kunden in mein Leben, die von mir lernen und mit mir arbeiten wollten – aber es waren noch nicht meine Herzenskunden, und viel Geld habe ich damit auch nicht verdient.

ABER: Es war ein Anfang. Es war MEIN Anfang.

Natürlich war ich zu dem Zeitpunkt noch nicht klar in dem, was meine eigentliche Aufgabe war. Und natürlich war meine Message noch verwaschen – ich wollte einfach ALLEN helfen.

Nichtsdestoweniger hatte ich einen alles entscheidenden Schritt gemacht.

Ich hatte den Fokus auf das gelegt, was größer war als ich: Auf die Menschen, denen ich helfen konnte und wollte.

WOW – und als ich dann später (ja, gefühlt viiieeel später) den Fokus auf meine wahre Berufung legte…

Ja, es schoss regelrecht durch die Decke. Seither reite ich auf einer Welle des Erfolgs – und ich gehöre nicht nur deshalb zu den glücklichsten Menschen, die ich kenne.

Tipp #3: Rejustiere dich immer und immer wieder!

Abschließend habe ich noch einen ganz praktischen Tipp für dich, den du sofort umsetzen kannst (die beiden anderen waren ja eher was für’s richtige Mindset): Nutze dein Journal!

Wenn du noch keines hast: Kauf dir eins, und zwar so schnell wie möglich.

Mein Journal (ehrlich gesagt sind es eher so 20 oder mehr) hat mir geholfen, meinen Weg zu gehen. Ich habe damit in Windeseile meine Medialität entfaltet und nur drei Wochen gebraucht von “Och so geht das!” hin zu Jenseitskontakten, die ich gegen Ausgleich für andere hergestellt habe.

Was aber für dich noch viel wichtiger ist: Ich habe mein Journal genutzt um mir die Fragen zu beantworten “Wo will ich eigentlich hin? Mit wem will ich arbeiten? Was will ich mit diesen Menschen erreichen? Wie kann ich ihnen helfen, ihr Leben zu verändern?” – und das tue ich heute noch regelmäßig.

Ich nenne das “rejustieren”, und das bedeutet, dass ich mich mit Hilfe meines Journals neu ausrichte.

Dabei geht es immer darum, 3 Dinge miteinander zu verbinden: 1. Was will ICH machen? Was macht mich glücklich? 2. Wie kann ich damit dem Kollektiv und der geistigen Welt dienen? und 3. Was genau will ich da mit wem erreichen?

Weißt du, es gibt da in all der Klarheit diese Momente, da fühle ich mich wie ein kopfloses Huhn. Tausende Ideen treffen dann auf Müdigkeit und Planlosigkeit – und das sind die Momente, in denen ich mich und mein Wirken hinterfrage.

Manchmal bleibe ich auf Linie. Manchmal verändert sich der Weg – weil ICH mich verändert habe. Wir alle verändern uns, die ganze Zeit.

Mit der Rejustierung (ode Neuausrichtung) finde ich mich selbst wieder, wenn es energetisch hoch her geht. Und deshalb ist es MEIN Tipp für DEINEN Fokus.

Das Geheimnis ist nämlich: Du musst deinen Fokus nicht vor dir herbeten, um ihn zu halten. Es reicht, wenn du ihn aufschreibst. Und wenn du ihn aus den Augen verlierst, schreibst du ihn einfach wieder auf – vielleicht hat er sich ja in der Zwischenzeit verschoben.

Und dann, wenn du das tust und deiner Berufung folgst, kannst du regelrecht dabei zuschauen, wie deine Wünsche einer nach dem anderen in Erfüllung gehen.

Und diese Wünsche dürfen da durchaus banal und materiell sein.

Ich sagte erst gestern zu Tobias, dass ich mir in diesem Jahr eigentlich schon alle meine Wünsche erfüllt habe, die ich so hatte. Aber natürlich suche ich mir auch gerne neue Wünsche aus.

Ich habe meine riesige, superbequeme Couch manifetiert. Meinen Esstisch (der ist riesig und aus dunklem Holz, eine richtige Tafel). Ich habe mir den Wunsch erfüllt, Haustiere zu halten – und es sind die Tiere, die ich schon als Kind immer haben wollte: Meerschweinchen (4 coole Jungs). Ich habe immer genug Geld für Friseur und Maniküre (das stand lange auf meiner Wunschliste). Ich habe künstliche Wimpern ausprobiert und festgestellt, dass die nix für mich sind. Ich habe meine Zähne bleichen lassen. Oh, und Augenbrauen habe ich auch wieder. Ich war mit Sophia und Tobi in Konstanz im Urlaub. Ich habe ziemlich feines, neues Besteck. Und Geschirr übrigens auch. Ich habe meinen Balkon bepflanzt, Mein Büro 2 Mal umgestylt, eine professionelle Kamera für Videoaufnahmen. Ich habe einen hochwertigen Laptop manifestiert. Ich habe eine Klangschale manifestiert. Ich habe jede Menge Onlinetools manifestiert (zum Beispiel Webinarjam, stand auch lange auf meiner Liste). Und noch viel viel mehr.

Heute KANN ich Sophia versorgen – was immer sie braucht, ich kann es ihr zur Verfügung stellen (sie wächst gefühlt grad täglich…).

Und weißt du was? Was ich kann, kannst du auch. Ist leichter als du denkst.

Fang einfach damit an, deinen Fokus auf das zu legen, was WIRKLICH zählt. Und was dich wirklich glücklich macht: Auf deine Berufung.

Kleine Aufgabe:

Schnapp dir dein Journal (wenn du noch keines hast tun es auch ein Zettel und ein Stift) und beantworte dir die folgenden 3 Fragen:

1. Was willst du machen? Was macht DICH glücklich? (denk dran, dass du ALLES tun kannst, was du willst)

2. Wie hilfst du damit dem Kollektiv, zu wachsen, zu heilen, aufzusteigen? (Tipp: Es geht nicht darum, dass du etwas FÜR jemanden machst. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Ziel, damit jeder energetisch aufsteigen kann)

3. Mit wem genau willst du da WAS erreichen? (sprich: Welche konkreten Probleme haben die Menschen, denen du helfen kannst?)

Ich weiß, das klingt nach viel. Ist es auch. Und du solltest dir da echt ein bisschen Zeit nehmen. Aber es eilt ja auch nicht wirklich…du eierst jetzt wie lange genau mit dem Fokus rum? Auf ein paar Tage kommt es da nicht an.

Die Antworten auf deine Frage müssen sich nicht zwangsläufig überlappen – dein Ziel ist es nämlich, aus allen drei Antworten eine Schnittmenge zu erhalten. Und mit der bist du dann deiner Berufung einen RIESENSCHRITT näher.

Komm in meine kostenlose Facebookgruppe und teile mit uns deine Antworten. Hier kannst du dann auch Fragen dazu stellen, wenn du unsicher bist. Ich freu mich auf dich.

 

A’hana – mein Herz sieht dein Herz.

Deine Jasmin

 

 

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