5 Selbstliebelügen, die dir sogar schaden können – ODER: Wie liebe ich mich wirklich endlich selber?

Selbstliebe.

Meiner Meinung nach ein wirklich großes Wort.

Und gleichzeitig gibt es kaum ein Wort, dessen Inhalt entweder vollkommen unterschätzt oder vollkommen falsch assoziiert wird.

Dabei ist die Selbstliebe so kraftvoll.

Sie kann dir so viel geben.

DU kannst dir so viel geben.

Sich selbst zu lieben ist doch irgendwie der Schlüssel zu allem.

Glück. Zufriedenheit. Erfolg. Liebe.

Erst heute morgen ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr ich tatsächlich in der Selbstliebe angekommen bin.

Ich hab mir im Bad meine Augenbrauen aufgemalt, und Sophia hat mich dabei beobachtet.

Augenbrauen aufmalen muss ich, weil ich sonst keine habe (Ich gehöre zur Generation „Zupf“, deren Handeln eindeutig in die Kategorie „hinterher ist man immer schlauer fällt).

Sophia fragt, was ich mache.

Ich sage, dass ich mir die Augenbrauen aufmale, weil ich sonst keine habe.

Auf ihre Frage: „Hast du keine Augenbrauen?“

antworte ich: „Nein, ich hab keine Augenbrauen. Ich hab mir die gezupft, und jetzt muss ich sie aufmalen“

und füge dann etwas hinzu, was mich selbst überrascht hat: „Das ist aber nicht schlimm!“.

Und das Ding ist: Ich meinte das vollkommen ernst.

Sophia hat dann noch festgestellt, dass sie ja „echte“ Augenbrauen hat.

Und ich konnte mir ein „na hoffentlich wird das Zupfen nicht wieder Trend wenn du größer bist“ nicht verkneifen.

Gewundert hat mich dabei noch immer, dass ich mich nicht mehr für diese Jugendsünde schäme.

Ich verstecke meine nicht vorhandenen Augenbrauen nicht mehr (was schon irgendwie paradox klingt).

Aber ich male sie auf, weil ich mich dann hübscher finde.

Dabei aber keine Scham.

Und DAS war mal wieder neu.

Und ich dachte mir „Yeah – Selbstliebe rules!“

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Denn genau das tut sie.

Da ist es für meinen Geschmack umso trauriger (naja, ehrlich gesagt finde ich das sogar ziemlich bescheuert), dass Selbstliebe so vollkommen unterschätzt wird.

Oder noch viel schlimmer: Sie wird falsch konnotiert und assoziiert.

Sie wird als etwas Negatives wahrgenommen – was sie aber definitv nicht ist.

Ich habe die schlimmsten Selbstliebelügen einmal für dich zusammengestellt:

Selbstliebe ist unwahrscheinlich wertvoll und wird komplett unterschätzt. Durch spirituelles Coaching unterstützt Medium Jasmin Volck dich dabei, in deine Selbstliebe zu finden.

1. Menschen, die sich selbst lieben, sind überheblich, arrogant und von sich selbst eingenommen.

TO.TALER.KÄSE.

Mehr nicht.

Selbstliebe und Selbstwertschätzung haben nicht das Geringste mit Überheblichkeit und Arroganz zu tun.

Es ist NICHT arrogant, wenn ich meine eigenen Bedürfnisse über die aller anderen stelle. Das ist eigentlich nur gesund (Selbstlosigkeit wird in meinen Augen wirklich vollkommen überbewertet).

Und ein Mensch, der sich selbst liebt und wertschätzt, hat Arroganz und Überheblichkeit nicht nötig.

Er ruht in sich, ist mit sich selbst zufrieden und muss nicht durch die demonstrative zur Schaustellung irgendwelcher Statussymbole protzen – auch dann nicht, wenn er sie besitzt.

Jemand, der mit diesem und jenem angibt und sich selbst darüber definiert, GENERIERT SEINEN SELBSTWERT NICHT DURCH SICH SELBST UND AUS SICH SELBST HERAUS, sondern über sein Eigentum.

Wenn ich meinen Selbstwert aber nicht durch mich und aus mir selbst heraus generiere, bin ich schlicht und ergreifend nicht in der Selbstliebe angekommen.

To put it in a nutshell: Arroganz und Überheblichkeit sind DAS GEGENTEIL von Selbstliebe und Selbstwertschätzung.

Sie dienen tatsächlich nur dem Überspielen eines massiven Selbstwertmangels!

2. Selbstliebe bedeutet, dass ich mich nicht mehr verändern darf/soll/brauche

Weil: Wenn ich mich selber liebe, dann bin ich ja perfekt so, wie ich bin.

Wenn ich also trotzdem an mir arbeite und mich weiterentwickeln will, bedeutet das ja nur, dass ich eigentlich doch mit mir unzufrieden bin – sonst, müsste ich ja nicht an mir arbeiten.

Richtig?

FALSCH!!!

Aber wirklich sowas von!

Nur, weil ich mich selbst liebe – und das tue ich wirklich – bedeutet das doch nicht, dass ich mich nicht weiterentwickeln brauche.

Oder noch schlimmer: Darf.

Hier wird’s tatsächlich ein bisschen „gefährlich“, denn in dem Moment, wo Selbstliebe dein Argument zum Stillstand wird, ist irgendwas schief gelaufen.

Eigentlich sollte deine Selbstliebe sogar dein Antrieb für stetes vorankommen sein.

Und auch, wenn ich es so formuliere, es geht hier nicht ums „besser“ als vorher sein.

Es geht hier eigentlich um den Spaß an der Entwicklung. Um die Freude beim Lernen und bei all den kleinen und großen Erfolgserlebnissen.

Und da ist es vollkommen wurscht, ob du eine neue Sprache lernst, umziehst, neue Meditationsskills erwirbst, anfängst, in der Akasha Chronik zu lesen, dich in Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit deinen Kindern übst (und auch hier immer „besser“ wirst) – all diese Learnings sind Dinge die dich weiterbringen.

Persönlich. Und auch in Bezug auf deine Lebensqualität.

Denn mal ganz ehrlich: Schnell aus der Fassung zu geraten ist nicht wirklich erstrebenswert, und ein bisschen Ruhe und Gelassenheit schadet nie.

Besonders dann nicht, wenn man kleine Kinder hat.

3. Nur, wer nicht eitel ist, ist wirklich in der Selbstliebe angekommen

Das ist zwar nicht „gefährlich“ – aber trotzdem völliger Unsinn.

Als wäre das Ausmaß meiner Uneitelkeit der Indikator für meine Selbstliebe.

Wieso sollte ich als Frau meine Selbstliebe nicht zelebrieren dürfen und manchmal regelrecht mit Anlauf in den Farbtopf springen – wenn ich dazu Lust habe.

Und wo fängt die Uneitelkeit eigentlich an? Sogar schon bei mangelnder Körperhygiene? Weil ich durch Ich-geh-einfach-nie-wieder-duschen demonstriere, wie egal mir ist, was die anderen denken?

Ganz ehrlich? Das ist nichts für mich.

Ich mag es nämlich, wenn ich in meiner eigenen Nase auch gut rieche.

Und ich finde, auch da fängt Selbstwertschätzung an. Zumindest für mich persönlich.

Ich mag es, mich zu schminken.

Ich find es toll, wenn ich mir selbst noch besser gefalle.

Ich ziehe mich gerne so an, dass ich in den Spiegel schaue und denke „Heyyyy Schönheit!“.

Weil ich mich selbst liebe und wertschätze.

Nicht, dass ich mich nicht auch im Jogger gut finde.

Aber ich donner mich gern ein bisschen auf. Für mich. Ich find mich dann einfach noch besser.

Wenn es dir auch so geht: Lass dir von anderen ach-so-selbstliebend-erleuchteten da nicht reinreden. Mach es so, wie DU willst.

Weil du dich selber liebst.

Wenn du total auf Natur pur stehst: Lass dir nicht reinreden, dass du dich nur liebst, wenn du eitel bist. Mach es so, wie DU willst.

Weil du dich selbst liebst.

Denn: Ungeschminkt sein bedeutet schließlich nicht, nicht eitel zu sein 😉

4. Wenn ich meinen Körper so liebe, wie er ist, brauche ich nichts „dafür“ tun

DAAAAAS finde ich allerdings grenzwertig.

Und fast schon gefährlich.

Weil das ja im Umkehrschluss bedeuten würde, dass du so viel Mist und Junkfood in dich reinstopfen und dabei zum Coachpotatoe mutieren kannst, ohne dass das irgendwelche Konsequenzen hätte.

Hauptsache, du liebst dich selbst.

Das Ding ist aber: Sich selbst zu lieben bedeutet auch, (mehr oder weniger) achtsam mit seinem Körper umzugehen.

Seinen Körper wertzuschätzen und ihm vorrangig Gutes zu tun.

Einfach, weil er uns dann möglichst lange möglichst gute Dienste leistet und weniger schnell verschleißt – man könnte unseren Körper ja durchaus als „Gebrauchsgegenstand“ bezeichnen, der länger intakt bleibt, wenn man ihn sorgsam behandelt.

(So betrachtet wundert es mich gerade sogar, dass wir nicht alle mehr für uns und unseren Körper tun)

Und nein, das sage ich jetzt nicht, weil ich noch in der Anfangsbegeisterung einer frischen Fitnessstudioanmeldung stecke.

Tatsächlich ist es eher umgekehrt: Aus Wertschätzung mir selbst und meinem Körper gegenüber habe ich mit dem Training angefangen.

Dass ich tief in mir weiß, dass es die richtige Entscheidung war, ist „nur“ ein äußerst positiver Nebeneffekt.

5. Nur Narzissten lieben sich selbst

Vollkommen falsch.

Narzissten sind krank.

Männlicher und weiblicher Narzissmus sind psychologisch therapierbare Krankheitsbilder – und beide geschlechterspezifische Ausprägungen haben NICHTS mit Selbstliebe zu tun.

Im Gegenteil.

Wie gesagt: Wenn man sich selbst liebt, dann entsteht der Selbstwert aus sich selbst heraus.

Beim männlichen Narzissmus wird der Selbstwert über die Erniedrigung des Gegenübers generiert.

Beim weiblichen Narzissmus wird der Selbstwert durch die unbedingte Bedürfniserfüllung anderer (einhergehend mit dem unbedingten Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse) generiert.

Also nix mit Selbstliebe.

Streich das einfach aus deinem Kopf.

Dass man narzisstisch ist, wenn man sich selbst liebt.

Das ist nämlich einfach nicht wahr.

 

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen dabei helfen, mit den Vorurteilen hinsichtlich des Begriffs „Selbstliebe“ aufzuräumen.

Die Selbstliebelügen sind ein bisschen wie allgemeingültige, ins kollektiv eingebrannte Glaubenssätze, die wir – jeder für sich – langsam aber sicher ablegen dürfen.

Einfach, weil es das leben erleichtert, bereichert und verschönert.

Wie absolut gigantisch es sein kann, wenn es „Klick“ macht, liest du übrigens hier: „Mit einem kleinen Trick zu mehr Selbstliebe – weil es einfach zu geil ist, wenn es „Klick“ macht.

 

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dich weiter über Selbstliebe und Selbstwertschätzung auszutauschen und dich selbst und deine Selbstwertschätzung weiterzubringen, dann komm doch am besten DIREKT zu uns in die SPIRITQUEEN Mastermind – der kostenlosen Plattform für den Austausch unter gleichgesinnten Selfempowergöttinnen auf Facebook.

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