Wie kann ich meine Spiritualität im Alltag leben, ohne dass ich mir blöd vorkomme?

Bevor jetzt Panik ausbricht: Nein, ich komme jetzt natürlich nicht mit irgendwelchen Dogmen, Credo oder Regularien um die Ecke.

Da würde deine Persönlichkeit ja schließlich ganz schnell verdrängt werden, und das ist nicht Sinn und Zweck der Übung.

Es ist nur so, dass ich sehr sehr oft in irgendwelchen Foren (okay, meist sind es facebookgruppen) darüber lese, dass die „spirituell Interessierten“ darüber wundern, wie ein „Spiritpracticioner“ (also jemand, der seine Spiritualität ganz einfach in seinen Alltag eingebunden hat) nur die Zeit dafür hernimmt.

Ich fühle mich da ein bisschen an meine Schwiegermutter erinnert. Sie strickt seit über 70 Jahren – und findet tatsächlich die Zeit GANZE WOLLDECKEN zu stricken.

Sie macht das gerne. Sie nimmt sich die Zeit. Stricken ist eben ihr Hobby. Sie liebt es einfach, etwas Produktives zu tun.

Und ja, die Zeit muss sie sich nehmen.

Spiritualität ist kein Hobby…

Mir fällt der Vergleich jetzt fast schwer – weil man es eben nicht vergleichen kann.

„Spiritualität“ ist ja nichts, was ich herauskrame wie Strickzeug, mich ein oder zwei Stunden damit beschäftige und es danach wieder zur Seite lege.

Spiritualität ist eine Lebenseinstellung.

Spiritualität ist ein Entwicklungsprozess.

Spiritualität ist eine Denkweise.

Spiritualität ist das alles und noch viel mehr in Kombination. Und zwar in DEINER Kombination.

Weil Spiritualität vor allem auch immer ein sehr persönlicher Prozess ist.

Es ist DEINE Spiritualität.

Und die ist immer da, wo du gehst und stehst.

Selbst nachts wenn du schläfst.

Du musst nicht irgendwas bestimmtes „TUN“, um spirituell zu werden – das Tun wird sich von ganz allein deinem Denken und Empfinden anpassen.

Du musst nicht irgendwo hingehen.

Du musst einfach sein.

Was deiner Spiritualität vermutlich im Wege steht…

Lass mich raten: Sobald du mit den Menschen in deiner Umgebung darüber sprichst, was du denkst und fühlst und dass du „spirituell interessiert“ bist, stößt du ganz schnell auf Unverständnis, Abwinken und verdrehte Augen.

Falls es dich tröstet: Das kennt vermutlich JEDER von uns.

Das blöde ist nur, dass es deine Glaubenssätze, die da 100%ig in dir schlummern (dagegen ist niemand gefeit), entweder verstärken oder neu entstehen lassen.

DIE stehen dir dann im Weg.

Sowas wie „wer das glaubt, der spinnt doch“ oder „sowas gibt es garnicht“ oder „das sind doch alles Hippies!“ oder so.

Und sehr wahrscheinlich kommt da noch der Wunsch dazu, gerne dazu zu gehören.

Du hast Angst davor, dass man dich als „bekennende“ oder schlimmer noch „praktizierende Spirituelle“ aus der Gemeinschaft verstößt.

Weil du dann „anders“ bist und man dich „komisch“ findet.

Ich will ehrlich mit dir sein: Das kann natürlich passieren.

Die Frage, die ich dir dazu ans Herz legen möchte, lautet: Ist diese Zugehörigkeit zu Menschen, die dich nicht so nehmen würden, wie du eigentlich bist, wert, dass du dich wirklich aufgibst?

Ich hoffe sehr, dass die Antwort darauf ein lautstarkes „Nein“ ist.

Wenn auch noch nicht jetzt, dann wenigstens irgendwann.

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Spiritualität leben

Wie aber kriegst du es hin, dass du deine Spiritualität lebst und liebst, ohne dich dafür zu schämen?

1. Mach dir klar, dass die Welt im Wandel ist

Es gibt immer mehr Menschen da draußen, die sich bewusst und aktiv für eine gelebte Spiritualität entscheiden.

Und dass man auf Spiritualität „mit Abscheu“ reagiert, ist interessanterweise ein ziemlich deutsches (und vielleicht noch spanisches?) Phänomen.

Schweizer und Österreicher sind uns da weit vorraus.

Von den Amerikanern mal ganz zu schweigen.

Man kann den Amis nämlich so viel Hintlerweltlertum nachsagen, wie man will. DAS haben sie uns voraus – und zwar MEILENWEIT!

2. Schäm dich nicht für das, was du bist

Dein Interesse an Spirituellen Themen kommt nämlich nicht daher, dass du einen Spleen hast.

Dein Interesse an spirituellen Themen zeugt davon, dass du in vergangenen Leben schon eine ganze Menge gelernt hast.

Es zeugt davon, dass du dich in dieser Inkarnation aktiv damit befassen sollst.

Und auch davon, dass du einfach so weit bist, genau das zu tun und dich noch weiter zu entwickeln.

Das ist wirklich nichts, wofür du dich schämen solltest.

Du darfst nämlich eigentlich sogar stolz darauf sein.

3. Was er nicht weiß…

Wer hat denn gesagt, dass du dich hinstellen musst und verkünden: „Tadaaa! Seht mich an! Ich bin spirituell! Ich meditiere! Ich kommuniziere mit der geistigen Welt!!!“

Auch wenn ich das vielleicht so mache (zumindest online 😉 ) heißt das ja noch lange nicht, dass das dazu gehört.

Klar stehe ich persönlich dafür ein, dass wir als Medien und Spirituelle Respekt und Anerkennung von den Skeptikern erwarten dürfen – die Spöttelei muss einfach aufhören!

Aber das ist MEIN Weg.

Wenn du dich noch nicht traust, deine Spiritualität offen auszuleben, ist das okay.

Tu´s im Verborgenen. Das ist ganz leicht.

Immerhin geht es ja – wie oben geschrieben – vor allem um das, was IN dir vorgeht. Nicht um das, was du nach außen hin zeigst.

4. Bewege dich in den entsprechenden Communities

Wenn du es noch nicht getan hast, wird es vielleicht Zeit für dich, dass du nach entsprechenden Foren oder Facebookgruppen Ausschau hältst.

Tummle dich dort. Tausch dich aus.

Du wirst sehr schnell feststellen, dass du mit deinen Ansichten und Empfindungen nicht allein auf weiter Flur stehst.

Wir sind viele.

Und wir werden immer mehr.

Ein kleines Wort der Warnung kann ich mir hier aber nicht verkneifen: Intoleranz ist besonders in Facebookgruppen weit verbreitet. Wenn dir einer blöd kommt, ignorier ihn einfach. Und lass dich nicht beirren. Du hast ein Recht auf deine Meinung. Und deine Erfahrungen sind deine Erfahrungen. Basta.

Lass das alles erst mal sacken. Denk in Ruhe darüber nach. Und dann, wenn du wirklich inspiriert bist, fang an, DEINE Spiritualität zu leben.

 

join the party!

Die Mastermind für echte Spiritqueen (Facebookgruppe) ist dafür genau der richtige Ausgangspunkt. Wir sind eine gigantischgeniale Communitiy gleichgesinnter Frauen, die durch regelmäßige Übungen und gegenseitige Unterstützung ihre Transformation so richtig abrocken – komm doch dazu!

 

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