Wie kann ich das Gesetz der Anziehung nutzen – und warum klappt es noch nicht?

Das Resonanzgesetz wird immer wieder gern diskutiert.

Viele kennen es vermutlich eher als „Gesetz der Anziehung“.

Den meisten dürfte es vor allem aus „The Secret“ bekannt sein, das es sowohl in Druckform als auch verfilmt gibt.

Das Prinzip dieses universellen Gesetzes ist eigentlich sehr einfach:

Es besagt im Grunde nur, dass das Universum zu dem, was wir an Schwingungen aussenden (in Form von Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten) in direkte Resonanz geht und uns als Schwingung zurücksendet.

Vereinfacht ausgedrückt: Bin ich glücklich, dann sende ich „Glücksschwingungen“ ins Universum, und das Universum geht dazu in Resonanz und sendet „Glücksschwingungen“ zurück.

Bin ich unglücklich, sende ich „Unglücksschwingungen“ ins Universum, und blöderweise geht dann das Universum auch dazu in exakte Resonanz und sendet „Unglücksschwingungen“ zurück.

Wie gesagt, es ist eigentlich sehr einfach.

Und wenn man dieses Prinzip erkannt und verstanden hat, kann man es tatsächlich aktiv für sich arbeiten lassen.

Auch das ist im Grunde sehr einfach.

Und trotzdem scheint es bei den allermeisten von uns nicht zu funktionieren.

Kein Wunder also, dass es zu Frust statt Lust bei der Anwendung kommt, wenn man visualisiert und manifestiert – und trotzdem tut sich nix.

Schon kommen erste Zweifel auf: Funktioniert das wirklich? Gibt es das wirklich, was da in „The Secret“ zu funktionieren scheint?

Oder war das alles nichts weiter als eine geniale PR-Geschichte, die den Umsatz steigern sollte?

Vielleicht ist das alles ja auch nur irgendein spiritueller Unsinn, den sich irgendein Vollhorst ausgedacht hat?

Ich kann dich hier gleich beruhigen: So ist es nicht!

Mir fallen auf Anhieb unzählige Beispiele dafür ein, wo sich wieder sehr deutlich gezeigt hat, DASS und WIE das Resonazgesetz funktioniert.

Ich nehme diese Momente bewusst wahr. Aber ich führe auch zugegebenermaßen ein recht achtsames Leben.

Und ich unterrichte die praktische Anwendung des Resonanzgesetztes in der Supernatural Lady League.

Klar hab ich mich dann damit ein wenig intensiver auseinandergesetzt.

Und genau dabei ist mir etwas aufgefallen: Es gibt gute Gründe, weshalb das Resonanzgesetz bei dir (noch) nicht funktioniert.

Das Gute daran: Wenn du weißt, was Falsch läuft, kannst du korrigieren.

Vielleicht erkennst du dich jetzt ja im einen oder anderen Moment wieder – und machst es in Zukunft einfach anders.

 

Warum das Resonanzgesetz bei dir nicht funktioniert:

1. Die Negativspirale holt dich immer wieder ein

Und ehrlich gesagt glaube ich, dass genau das der Hauptgrund ist, warum bei den meisten von uns das Resonanzgesetz nicht aktiv eingesetz werden kann.

Wir wollen etwas zum Besseren verändern. Wir wollen, dass sich unser Leben so formt, wie wir es uns wünschen.

Wir haben sehr konkrete Ziele, visualisieren, schreiben auf.

Wir sind während der Zeit, in der wir das tun, auch wirklich positiv.

Für einen kurzen Moment am Tag scheint uns regelrecht die Sonne aus dem Allerwertesten.

Whohooo – wir fühlen uns super!

Weil das MEGA wird!

Das Haus – der Partner – der Job – alles ganz fantastisch!!!

Und dann, wenn wir die Übung hinter uns gebracht haben (vielleicht haben wir ja sogar ganz brav einen allmorgendlichen Ritus daraus gemacht) –

na dann holt uns der verdammte Alltag wieder ein.

Mit dem Job, der uns längst keinen Spaß mehr macht.

Nervige Kunden, die uns einer nach dem anderen Triggern.

Die Liebesschnulze, die uns nur daran erinnert, dass wir ein ums andere Mal betrogen worden sind.

Die Wohnung in einer Gegend, in der wir nie Leben wollten.

Wir stehen im Stau und meckern.

Wir stehen länger an der Kasse an und meckern.

Unser Kind geht uns auf den Keks – wir meckern.

Der Bus ist zu spät – wir meckern.

Oh nein, jetzt regnet es auch noch – meckern.

Und so richtig richtig richtig schlechte Laune.

Ist aber auch ein Mist alles.

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So. Und jetzt rate mal, wozu das Universum wohl in Resonanz geht?

Ja – MIT ALLEM!!!!

Mit den 20 Minuten voll positiver Powerenergie.

Und mit dem verkackten Rest des Tages.

Ich mein, natürlich war das jetzt überspitzt dargestellt.

Und ich hoffe sehr, dass du nicht wirklich den ganz Tag nur an allem herummäkelst (wenn doch, dann solltest du schleunigst an deiner Einstellung arbeiten).

Aber das Prinzip ist wohl klar geworden: 20 Minuten am Tag Gut-Fühlen sind einfach nicht genug.

Und andererseits ist natürlich klar, dass dir der Mist des Alltags auf den Wecker geht.

Das liegt daran, dass du schon so viel Mist durchgemacht hast.

Irgendwann ist man einfach nicht mehr fröhlich und glücklich und unschuldig.

Weil man eines Besseren belehrt wurde. Durch Lug und Trug und Missbrauch und Erniedrigung.

Versteh ich. Wirklich.

Trotzdem sage ich dir: Genau DA musst du ansetzen.

Du kannst deine subjektive Wahrnehmung deiner Erinnerung abmildern und dadurch die Negativspirale durchbrechen.

Ehrlich.

Das geht.

 

2. Du zweifelst zu viel

Es ist natürlich schwer vorstellbar, dass es so einfach sein soll.

Und es ist schwer vorstellbar, dass da nicht ein Kuchen ist, den man aufteilen muss, und dessen Stücke immer kleiner werden, je mehr von uns etwas davon haben wollen. Sondern dass es ein Füllhorn ist, das sich niemal leert.

Das widerspricht allem, was wir gelernt haben.

Vor allem widerspricht es dem, was wir von Seiten der Kirche seit Jahrhunderten eingeprügelt bekommen: Warum jetzt in Fülle leben wollen? Das ist Sünde! Irdisches Leid ist erstrebenswert – und das Glück im Himmelreich die Belohnung!

Wir müssen uns von dem Irrglauben frei machen, dass ein Leben in Liebe und Fülle und exakt nach unseren Vorstellungen etwas Schlechtes ist.

Und dankbar annehmen, dass es für uns möglich ist.

Für jeden einzelnen von uns.

Dann hören wir auf, zu zweifeln

 

3. Du wünschst dir zwar – aber du fühlst nicht

„Emotionen sind der Motor unserer Existenz“

Jasmin Volck

Und das ist kein Scherz.

Das ist wirklich so.

Hirnforscher haben das erwiesen.

Wir sind dann am erfolgreichsten, wenn wir emotional involviert und dadurch entsprechend motiviert sind.

In der NLP macht man sich dieses Wissen seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zu Nutze.

Da ist es kaum verwunderlich, dass ähnliches auch für die universelle Resonanz gilt.

Wir können noch soviel sagen und tun und denken  – das alles wird von unseren Emotionen in den Schatten gestellt.

Unsere Gefühle sind der wahre Schlüssel, der wahre Antrieb.

Wenn wir das eine sagen, aber das andere fühlen, wird zu dem in Resonanz gegangen, was wir fühlen.

Man könnte fast sagen, das sei „des Pudels Kern“.

Denn eigentlich ist es genau das.

Wir schaffen es, das Resonanzgesetz für uns zu nutzen und aktiv für uns arbeiten zu lassen, wenn wir die richtigen Emotionen aussenden können.

Das heißt für dich: Ja! Wenn du etwas bestimmtes haben willst, dann musst du dich so fühlen, als hättest du es schon erreicht.

Das ist einerseits so einfach.

Und gleichzeitig so wirklich schwierig.

ABER: Das Universum geht ja nicht in Resonanz zu unseren WÜNSCHEN. Das Universum geht in Resonanz zu unserem IST-ZUSTAND!

Du brauchst nen Beweis? Kein Problem:

Was glaubst du wohl, warum du immer genau dann einen Partner/Lover/was auch immer du da gerne hättest findest, wenn du NICHT danach suchst?

Wenn du mit dir selbst total zufrieden bist? Wenn du dich selbst liebst?

Das Universum geht mit deinem Ist-Zustand in Resonanz.

So einfach ist das.

(und natürlich wirken wir auf andere Menschen ganz automatisch anziehender, wenn wir mit uns zufrieden sind; aber das eine schließt das andere ja nicht aus, nicht wahr?)

4. Du vergisst, dir konkrete Ziele zu setzen

Es gab da mal ein Video, das dieses Prinzip ziemlich gut auf den Punkt gebracht hat.

Es war eine Art „Gleichnis“ vom Restaurantbesuch.

Natürlich kannst du das Resonanzgesetz aktiv und gezielt für dich nutzen.

Echt jetzt.

Allerdings musst du dafür natürlich auch wissen, was du haben willst.

Irgendwie logisch, oder?

 

Ich hoffe, du hast jetzt hier den einen oder anderen Denkanstoß erhalten, der dich in Zukunft weiterbringen wird. Vielleicht erinnerst du dich an das eine oder andere, wenn du mal wieder drauf und dran bist, aufzugeben. Oder wenn du dich wunderst, warum es schon wieder nicht funktioniert hat.

 

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2 Gedanken zu “Wie kann ich das Gesetz der Anziehung nutzen – und warum klappt es noch nicht?

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